GESCHICHTE TEIL 3

In den 60er Jahren wurde das Autohaus Fickfrosch zu klein. So erwarb Bubi Fickfrosch 1964 ein noch unerschlossenes Grundstück an der Ausfahrtsstraße von Broilershausen nach Alzheimhausen, um dort seinen blühenden Gebrauchtautohandel zu kultivieren. Um dem zugegebenermaßen bis dahin etwas trist anmutenden Platz zu verschönern, hängte er wohl als erster Händler lustige Fähnchenketten rund um den Platz und erwarb einen formschönen Überseecontainer als Büro.
Den Verkauf übernahm schon damals der uneheliche Sohn seiner Putzfrau, Karlheinz Schmidt. Da Bubi Fickfrosch den Namen "Schmidt" aber wenig verkaufsfördernd empfand, adoptierte er Karlheinz kurzerhand, obwohl Karlheinz Schmidt 3 Jahre älter, als er war. So steht der Platz nun unter der Regie von Karlheinz Fickfrosch.


Karheinz Fickfrosch (Bild von 1976)

Karlheinz Fickfrosch verkaufte Gebrauchtwagen und Bubi Fickfrosch leitete die Werkstatt. Dabei erfand Bubi nützliche Dinge, wie überlackierbares Panzertape, mit dem korrosionsbedingte Öffnungen in der Karosserie überklebt werden konnten, damit sie den CW-Wert nicht verschlechtern. Klebeband ist zudem leichter als Blech, also wieso sollte der Leistungsorientierte Kunde sein Leistungsgewicht durch unsinnige Rostschweißungen verschlechtern?
Der Nachschub an Gebrauchtwagen wurde in den 60ern bis hin in die späten 80er aus osteuropäischen Ländern gedeckt. Was nicht bedeutet, daß die Fahrzeuge dort produziert wurden. Neben dem günstigen Einkaufspreis hatten die Fahrzeuge zudem den Vorteil, fast durch die Bank neu lackiert zu sein. Keine Ahnung, warum die ursprüngliche Lackierung den Verkäufern nie gefallen hat. Die Lackierungen waren fast noch feucht, als die Wagen in Broilershausen ankamen - genau, wie die Farbe auf den Fahrzeugbriefen der Fahrzeuge.

Geschichte wird noch vervollständigt, wir sichten noch alte Unterlagen, um das zu rekonstruieren.

 
 
 
 
Alles Satire! Es gibt kein Autohaus Fickfrosch!