GESCHICHTE

Das Autohaus Fickfrosch wurde 1896 als "Ochsenkarrenhandlung Erwin Fickfrosch oHG" von Erwin Fickfrosch und seiner Frau Hildegard in Broilershausen gegründet.


Erwin und Hildegard Fickfrosch

Erwin Fickfrosch war ein einfacher Wagner mit Visionen. Er baute seine Ochsenkarren aus wirklich allem, an das man vier Räder bauen konnte. So verkaufte er Waschzuber mit Rädern, umfunktionierte Bauernschränke und sogar mit Fell bezugene Sitzmöbel wurden hinter Ochsen gespannt. In der Blütezeit umfaßte sein Unternehmen 26 Mitarbeiter. 2 Wagner, 3 Schreiner, eine Sekretärin und eine Beschwerdeabteilung mit 20 Personen. Er beschäftigte damals die bekanntesten deutschen Rechtsverdreher und kam so zu ungeahntem Reichtum.
1919 übernahm sein Sohn, Erwin Fickfrosch Junior, das Unternehmen. Erwin Fickfrosch Junior war überregional als Playboy und Schwerenöter bekannt. Er merkte, daß man in den 20ern mit einem Ochsenkarren bei den Damen der Gesellschaft keinen Eindruck mehr schinden konnte. Da er schon von je her technikbegeistert war, beschloß er die Ochsenkarren sein zu lassen und wandelte die Ochsenkarrenhandlung nach und nach in ein Autohaus um. 1927 kam dann die Umbenennung ins Autohaus Fickfrosch. Die Geschichte gab ihm recht, dann die Ochsenknappheit der folgenden Jahre bedeutete für andere Ochsenkarrenhandlungen den finanziellen Ruin.
Wie es sich für einen Provinz-Casanova gehört fuhr Erwin Fickfrosch Junior auch bei diversen Autorennen mit, war aber mäßig erfolgreich.


Erwin Fickfrosch jun. beim Hornhautrennen rund um den großen Zeh 1931

Er schob seinen Mißerfolg damals auf die Unfähigkeit seiner Mechaniker, was natürlich Blödsinn war, da diese für die Kundschaft einwandfreie Arbeit ablieferten. Und das nicht nur dank der Rechtsabteilung des Unternehmens, die sein Vater, Erwin Fickfrosch senior noch jahrelang ehrenamtlich leitete.
Von der Bevölkerung wurde Erwin Fickfrosch immer "Freiher von und zu Fickfrosch" genannt, weil er immer sehr großspurig auftrat.


Der "Freiher von und zu Fickfrosch" mit seinem Lieblingshund Brutus

1934 heiratete der Freiherr Magdalena Haschmich, die ihm noch im selben Jahr einen Sohn, den sie Hans nannten, den aber schon bals alle nur noch Bubi nannten. Daß die Geburt gerade mal 4 Monate nach der Hochzeit war, legt nahe, daß Bubi ein biologisches Wunder war. Schließlich war vorehelicher Sex verpöhnt, deswegen muß es wohl eine Blitzschwangerschaft gewesen sein.

Zum Teil 2

 
 
 
 
Alles Satire! Es gibt kein Autohaus Fickfrosch!